|
Bücher die helfen können
Gabriele Villmow (Mitglied der Verwaisten Eltern in Südthüringen e.V.) - Nachtmusik
(Für die allein erziehende Andrea, die gerade ihren Job verloren hat, ist Tochter Jessi wie ein Licht am Horizont. Als Jessi, kurz nach ihrem fünfzehnten Geburtstag, ums Leben kommt stürzt Andrea in eine endlose Tiefe, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Erst nachdem Andrea beschließt ein Pflegekind anzunehmen fällt ein Lichtstrahl in ihre Seele. Zweieinhalb Jahre nach Jessis Tod kommt der lang ersehnte Anruf vom Jugendamt. Mit Andreas Pflegesohn Tim kehrt der Sinn des Lebens zurück. Gleichzeitig beginnt eine Zeit voller Ungewissheit und banger Erwartungen.)
Ein autobiografischer Roman im Gedenken an ihren Sohn Marian und ihre Pflegetochter - erhältlich über ihre Homepage www.gabrielevillmow.de und natürlich auch im Buchhandel, bei Amazon, sowie bei BoD (ISBN - 13: 978-3-8370-2460-9)
Christoph Student (Hrsg): Im Himmel welken keine Blumen – Kinder begegnen dem Tod. 4. Auflage, Verlag Herder, Freiburg 1998
Rebellierend und zärtlich, weise und traurig, so begegnen Kinder dem Tod und dem Leiden. Die Welt der kranken Kinder, ihre Erfahrungen und Träume, ihr Mut, ihre Angst und ihre Hoffnung, finden in diesem Buch eine Stimme. Aber es geht auch um die Erfahrungen der Erwachsenen, die sie begleiten. Ein Buch, das uns helfen soll, tiefer zu verstehen, was Kinder über das Sterben sagen und das zugleich trostreiche Perspektiven zeigt.
Kroen, W.C.: Da sein, wenn Kinder trauern – Hilfen und Ratschläge für Eltern und Erziehende. Mit einem Vorwort von Johann- Christoph Student. Herder Spektrum, Freiburg 1998
Kinder trauern anders als Erwachsene und haben ein anderes Verständnis vom Tod. Viele wichtige Fragen in diesem Zusammenhang werden in diesem Buch sensibel beantwortet. Ein wertvoller Ratgeber für alle, die Kinder verstehen und unterstützen wollen.
Elisabeth Kübler – Ross: Kinder und Tod. Kreuz Verlag, Stuttgart 1984
Die bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler – Ross schreibt in diesem Buch über ihre vielfältigen und zum Teil sehr intimen Erfahrungen in jahrzehntelanger Arbeit mit sterbenden Kindern und deren Eltern. Dieses Buch ist „ein Muss“ für jeden, der sich in diesem Themengebiet um kompetente Auskunft bemüht.
Elisabeth Kübler – Ross: Über den Tod und das Leben danach. Die Silberschnur, Melsbach 1984
In diesem Buch teilt Elisabeth Kübler – Ross ihre ganz persönlichen Einsichten über das mit, was nach diesem Leben auf uns wartet. Viele Mütter und Väter, deren Kinder gestorben sind, haben in diesem kleinen Band Trost gefunden.
Harriet S. Schiff: Verwaiste Eltern. Mit einem Nachwort von Christoph Student. 2. Aufl., Kreuz Verlag, Stuttgart 1990
Dieses Buch ist so etwas wie ein Klassiker auf dem Gebiet der Trauer um den Tod eines Kindes geworden. Kaum ein Buch zu diesem Thema dürfte weltweit eine derartige Verbreitung gefunden haben. H. S. Schiff, selbst betroffene Mutter, berichtet in diesem Buch nicht nur über ihre persönlichen Erfahrungen, sondern gibt auch eine Fülle hilfreicher Hinweise für ähnliche Betroffene. (Im Anhang Informationen über die Selbsthilfebewegung Verwaister Eltern in Deutschland)
Arbeitsgruppe der frühe Tod von Kindern: Wenn das Leben mit dem Tod beginnt. E. Staude Verlag, Hannover 1995
Dieses Buch ist das Ergebnis eines langjährigen Erfahrungsaustausches von Betroffenen und Helfenden. Einfühlsam und kompetent wird auf die Probleme von Betroffenen und Helfenden eingegangen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Hannah Lothrop: Gute Hoffnung – jähes Ende. Kösel, München 1991
Ausgelöst durch eigene Betroffenheit hat die erfahrene Geburtsvorbereiterin und Stillberaterin („Das Stillbuch“) hier einen Leitfaden für Familien vorgelegt, die den Verlust eines Kindes vor, während oder unmittelbar nach der Geburt durchleiden müssen. Ein derart umfassendes Werk, das auch die Rolle von Freunden, Verwandten und Helfern mitbedenkt, hat auf dem Deutschen Büchermarkt schon lange gefehlt.
Ursula Goldmann-Posch: Mütter trauern. Kindler, München 1988
Das Buch enthält eine Fülle von sehr persönlichen Zeugnissen betroffener Mütter. Sie beschreiben ihr Erleben vom Tod des Kindes aus ganz subjektiver Perspektive. Das Buch handelt von verschiedenen Formen des Kindstodes. Ihm ist ein recht theoretisches und ausführliches Vorwort zur Situation trauernder Mütter (und Väter) in unserer Zeit vorangestellt.
Baßler, M., Schins, M.-Th. (Hrsg.): “Warum gerade mein Bruder ?“ Trauer um Geschwister. Erfahrungen, Berichte, Hilfen. Rowohlt, Reinbeck b. Hamburg 1992 (rororo Sachbuch 9176)
Bei der Trauer über den Tod eines Kindes denken wir an erster Stelle an die betroffenen Eltern. Die mitbetroffenen Geschwister werden dabei allzu leicht übersehen. Dieses Buch erinnert nachdrücklich an die Schmerzen der Geschwister und zeigt Wege der Unterstützung für deren Trauer.
|